In eigener Sache

Bewerbung um die Bezirksamtsleitung in Hamburg-Nord

Ich bewerbe mich um die Bezirksamtsleitung in Hamburg-Nord. Auch wenn die Wahl durch die Bezirksversammlung erfolgt, möchte ich für alle Interessierten kurz darlegen, weshalb ich mich für diese Stelle bewerbe, da mir Transparenz und Austausch sehr wichtig sind.

Seit 20 Jahren lebe ich im Hamburger Norden und bin dort verwurzelt. Durch meine beruflichen und politischen Tätigkeiten kenne ich den Bezirk, bin gut vernetzt mit vielen Vereinen, Verbänden, Unternehmen sowie mit der Hamburger Politik auf Landes- und Bezirksebene. Unser Stadtteil wächst, sei es im Bereich Langenhorn rund um den Langenhorner Markt, im Pergolenviertel in Winterhude, am Tarpenbeker Ufer in Groß Borstel oder an der Dieselstraße in Barmbek-Nord. Das zeigt, wie Lebens- und liebenswert unser Zuhause ist. Mir ist wichtig, dass mit diesem Wachstum und seinen damit einhergehenden Chancen und Herausforderungen der Bezirk lebenswert für alle Bürgerinnen und Bürger bleibt. Gemeinsam kann uns dies gelingen.

Natürlich gibt es viele Bereiche, um die sich eine Amtsleitung dafür kümmern muss. Diese im einzelnen aufzuzählen würde hier jedoch den Rahmen sprengen. Ich möchte daher auf vier Punkte eingehen, die aus meiner Sicht den Rahmen für einen lebenswerten Hamburger Norden bilden.

  • Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und die Sicherstellung einer guten Nahversorung vor Ort ist weiterhin unsere zentrale Aufgabe. Grünflächen müssen als elementarerer Bestandteil der Erholung für jung und alt erhalten bleiben. Das bedeutet, dass wir uns bei der Schaffung von Wohnraum beispielsweise auf die Innenverdichtung konzentrieren müssen. Gute Lebensqualität bedeutet auch, neben bezahlbaren Mieten, eine attraktive Nahversorgung. Lange Wege für die täglichen Besorgungen machen insbesondere jungen Familien und unseren älteren Mitmenschen das Leben unnötig schwer. Wichtig bei allen Entscheidungen ist, dass die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig und umfassend an den Diskussionen und Planungen zu beteiligen. Denn sie sind es, für die wir arbeiten.
  •  Wir müssen Verkehr und Umwelt zusammen denken. Neben der Sanierung von Straßen und dem Ausbau des ÖPNV, wie etwa durch die neue Linie U 5, ist es wichtig, auch Fahrradfahrern und Fußgängern bei der Verteilung der Verkehrswege und des öffentlichen Raums gerecht zu werden. Mein Ziel ist, dass die Bürgerinnen und Bürgern immer bessere Alternativen zum eigenen PKW erhalten und damit Straßen entlastet sowie Schadstoffe reduziert werden. Das erhöht spürbar die Lebensqualität.
  • Der soziale und kulturelle Zusammenhalt des Bezirks ist mir ein großes Anliegen. Vereine und Verbände aus den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Jugend, Familie und vielem mehr prägen vor allem mit den zahlreichen ehrenamtlich Aktiven die Stadtteile und Nachbarschaften. Dies gilt auch für die vielen Initiativen im Bereich der Flüchtlingshilfe in Hamburg-Nord. Die Förderung dieser ehrenamtlichen Arbeit ist mir ein besonderes wichtig. Die finanziellen Mittel dafür müssen deshalb dauerhaft sichergestellt werden.
  • Mir ist wichtig, das Ohr eng am Geschehen in den Stadtteilen des Bezirks und an den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger zu haben. Ich werde eine nahbare Bezirksamtsleiterin sein. Besuche bei Verbänden, Vereinen, Institutionen und Unternehmen gehören für mich ebenso dazu wie eine monatliche Bürgersprechstunde, die ich anbieten werde. Der Ausbau der Öffnungszeiten der Kundenzentren auf 60 Stunden pro Woche war ein entscheidender Schritt zur Stärkung einer bürgernahen Verwaltung, deren Leistungsfähigkeit ich weiter sicherstellen möchte.

Zu Recht wird man nach seiner Qualifikation gefragt, wenn man sich auf ein wichtiges Amt bewirbt. Daher möchte ich dazu auch ein paar Worte schreiben.

Studiert habe ich Politikwissenschaft und öffentliches Recht. Über 14 Jahre bin ich in der Immobilienwirtschaft tätig und habe mir dabei neben Führungserfahrung von ganz gemischten Teams umfangreiche Kenntnisse in der Projektentwicklung- und Kommunikation, im Bereich der Wohnungswirtschaft und der Einzelhandelsentwicklung erarbeitet.

Die Gestaltung und Begleitung von Bürgerbeteiligungsprozessen und Bebauungsplanverfahren waren ein ebenso wichtiger Bestandteil meiner Arbeit wie Konfliktlösung und Moderation. Umfangreiche Kenntnisse über den Bezirk Hamburg-Nord und die Hamburger Verwaltungsstrukturen habe ich durch meine 20-jährige politische Tätigkeit erlangt, insbesondere durch meine Aufgaben als Bezirksabgeordnete in Hamburg-Nord und als Bürgerschaftsabgeordnete für den Wahlkreis Fuhlsbüttel-Alsterdorf-Langenhorn. Meine politischen Fachthemen sind die Bereiche Wirtschaft, Verkehr und Stadtentwicklung, die auch für die Aufgabe der Bezirksamtsleitung von Bedeutung sind. Durch meine parlamentarische Tätigkeit bin ich darüber hinaus insbesondere als Wahlkreisabgeordnete mit vielen lokalen Themen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort befasst.

Nun haben Sie einen Eindruck davon gewonnen was mich motiviert und welche Ideen ich mitbringe. Natürlich ist dies nicht abschließend.

Die Gestaltung unseres Bezirks ist eine gemeinsame Aufgabe! Daher frage ich Sie: Was sind Ihre Ideen? Was erwarten Sie von einer Bezirksamtsleitung? Welche Wünsche und Vorstellungen haben Sie vom Bezirk Hamburg-Nord? Schreiben Sie mir gerne dazu. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen!

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